Kalenderblatt 26. Februar 2010

Bei Dauerschnee ab Weihnachten 2009 und strengem Frost bis -17° C war sogar in der Vogelwelt eine seit langen Jahren nicht mehr gekannte Ruhe eingekehrt. Beinahe alle, nicht nur die Kohl-, dann die Blaumeisen hatten sich klammheim­lich verabschiedet. Die ‚Futterknödel’ dösten vor sich hin, die Futterhäuschen waren verwaist. Es schien als sei die gesamte Vogelschar ausgezogen.

In den letzten Tagen hat es teilweise kräftig geregnet mit Temperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt. Doch die weiße Pracht weicht nur langsam. Zwar sind die Südhänge weitestgehend von Schnee und Eis befreit, aber ihr Pendant, die Nordhänge liegen noch flächendeckend unter einem weißen Tuch.

Ein Glück, dass der Tauprozess nur langsam voranschreitet. Im Einzugsgebiet der Gelster lag der Schnee 1 Meter hoch (Meißner). Die Gelster war in der Wochenmitte bedenklich angeschwollen. Im Unterlauf zwischen Hundelshausen und Witzenhausen war das Bachbett randvoll und drohte die Flur zu über­schwemmen.

Heute Morgen nun, ein kräftiges „tii-tii“ und hintendran ein hübscher Triller! Eine Blaumeise meldet sich zurück und ergreift Besitz vom Meisenknödel. Weitere werden in Kürze folgen. Wenn diese Botschaft nicht trügt, steht das Frühjahr vor der Tür!                                                                                                                                                       Text und Bild kh

 

Kalenderblatt 6. März 2010

Nach ein paar Tagen absoluten Schneeschwundes haben wir uns zu früh gefreut. Frau Holle war wieder fleißig. In der Nacht vom 5. auf den 6. März hat sie Ihre Betten so kräftig geschüttelt, dass 10 cm Schnee herausfielen.